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Inhalt

Prolog ... I
Eine fast wahre Geschichte ... III
Die wahre Geschichte ... 1
Davon steht nichts in der Bibel. ... 1
Hoppla – das könnte wichtig sein! ... 3
Wichtige Mitteilung ... 3
Ein hoffnungsloses Unterfangen ... 19
Die Sache nimmt Fahrt auf. ... 27
Bunkermentalität ... 27
Zukunft NRW ... 35
Läuterung der FDP ... 49
Dichtheitsprüfung Nein Danke! ... 63
Wut, Ärger, Nerven ... 76
Demo in Münster ... 89
Fast am Ziel – Kurswechsel der CDU ... 100
Die Verbände laufen Sturm. ... 117
Entspannung Nein Danke! ... 117
Ziel in greifbarer Nähe ... 132
Dumm gelaufen ... 144
Alles zurück auf LOS ... 158
Opposition solidarisch ... 172
Die Wahllüge ... 184
Kraft sagt Basta! ... 198
Erfolg oder Misserfolg? ... 210
Der §61A ist Geschichte. ... 229
Kriegsmüde? ... 229
Dichtheitsprüfung adieu – für die Meisten ... 262
Kommt Zeit, kommt Rat, kommt Landtagswahl. ... 269
Relative Ruhe ... 269
Eine unendliche Geschichte ... 291
Ende gut ... 305
Letzter Akt ... 307
Epilog ... 309
Quellen

Quellen

[1] Windmöller, Dirk "Rat legt Dichtigkeitsprüfung trocken", Neue Westfälische [Zeitungsverlag Neue Westfälische GmbH & Co. KG], 17. März 2011

[2] Frigelj, Kristian "Darf's noch etwas mehr sein", Welt am Sonntag [Axel Springer SE], 27. Februar 2011

[3] "Alleingang von Nordrhein-Westfalen bei Dichtheitsprüfung war ein Fehler", EUWID Wasser und Abwasser [EUWID Europäischer Wirtschaftsdienst GmbH, Gernsbach], 11. März 2011

[4] "Abruszat: Dichtheitsprüfung in NRW stoppen", Mindener Tageblatt [J.C.C.Bruns Betriebs-GmbH], 23. März 2011

[5] Sistemich, Franz "Abwassergrundableitungen: Kosten von über 10.000 Euro befürchtet", Aachener Zeitung [Aachener Verlagsgesellschaft mbH], 31. März 2011

[6] "Dichtheitsprüfungen: Von der Welle zum Thema doch überrascht", Mindener Tageblatt [J.C.C.Bruns Betriebs-GmbH], 9. April 2011

[7] Sistemich, Franz "Nideggen wendet sich an das Land", Aachener Zeitung [Aachener Verlagsgesellschaft mbH], 23. April 2011

[8] "Dichtigkeitsprüfung Lindner setzt sich für eine neue Lösung ein ", Kölner Stadt-Anzeiger [DuMont.next GmbH & Co. KG], 11. April 2011

[9] Jansen, Guido "Die Angst, Geld in den Kanal zu schütten", Aachener Nachrichten [Aachener Verlagsgesellschaft mbH], 27. April 2011

[10] Kallmeier, Nina "Dichtheitsprüung, nein danke", Löhner Zeitung [WESTFALEN-BLATT Vereinigte Zeitungsverlage GmbH], 11. Mai 2011

[11] "Wir müssen geschlossen gegen die Kanalprüfung angehen", Neue Westfälische [Zeitungsverlag Neue Westfälische GmbH & Co. KG], 12. Mai 2011

[12] Burger, Reiner "Nordwalde - Noch ganz dicht?", Frankfurter Allgemeine [Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH], 16. Mai 2011

[13] Kampferbeck, Jens "Kritik an Gegnern von Dichtheitsprüfung „Das ist erstunken und erlogen“", MV online [Altmeppen Verlag GmbH & Co. KG], 13. Juli 2011

[14] Kampferbeck, Jens "Protest gegen Dichtheitsprüfung – Laumann unterstützt Bürgerinitiative", MV online [Altmeppen Verlag GmbH & Co. KG], 7. Oktober 2011

[15] Jägeler, Franz "Abwasserleitungen, nicht ganz dicht - "Kanalhaie" wittern ein dickes Geschäft", plusminus [Bayerischer Rundfunk, Anstalt des öffentlichen Rechts], 30. November 2011

[16] Hepcke, Hartmut. Warum die Umsetzung des § 61a LWG NRW scheitern muss, 22. November 2011

Epilog

Mein erster Ausflug in die mir bis dahin vollkommen unbekannten Gewässer der Landes- und Kommunalpolitik hat mit „Alles dicht in NRW“ Ausmaße angenommen, die ich mir nie hätte vorstellen können. Viele Illusionen über die Triebfedern politischer Entscheidungen sind mir dabei unwiederbringlich verloren gegangen und ich hinterfrage heute vieles, was ich früher einfach akzeptiert hätte. Das Wörtchen „offenbar“ und vergleichbare Formulierungen sind für mich seither Reizworte, die vor allem darauf abzielen, Nachfragen zu unterbinden, und ein Spruch ziert heute meine Mail Signatur „Zu tun, was alle tun, zu sagen, was alle sagen, zu denken, was alle denken, ist immer bequem, aber selten richtig“.

Ende gut ...

Seit der Veröffentlichung der ersten Auflage dieses Buches erreichen mich widersprüchliche Signale. Die noch unter Remmel 2013 begonnene Studie „Landesweites Monitoring über die Auswirkungen undichter privater Abwasserleitungen auf den Boden und das Grundwasser“ hat sich absehbar zu einem kostspieligen Desaster entwickelt[72] [73]. Sie konnte keinesfalls einen wie immer gearteten Nachweis erbringen, dass von privaten Abwasserleitungen eine nennenswerte Umweltgefahr ausgeht. Nach einer weiteren E-Mail-Kampagne vom 9. April 2019 ruft mich ein Landtagsabgeordneter der CDU an und bittet um ein persönliches Treffen, das am 12. April dann in einem Café in meinem Heimatort stattfindet. Darin legt er mir einen Entwurf für die Änderung der Funktionsprüfung vor. Der Inhalt klingt vielversprechend und das Papier soll noch bis zur Sommerpause in den Landtag. Danach scheint erst einmal nichts zu passieren. Im Gegenteil künden weitere Nachrichten aus dem Landtag und Antworten auf meine letzte Aktion von unüberwindbaren Schwierigkeiten. Im August schreibt die IKZ-Online unter „Lokales/Iserlohn“: „[…]Experte in Sachen Dichtheitsprüfung im Iserlohner Rathaus ist Joachim Reiß von der Abteilung Stadtentwässerung. Und der rechnet nicht mehr damit, dass es noch Änderungen geben wird, auch im jüngsten sogenannten „Entfesselungspaket“ der Landesregierung hätten sich keine Anhaltspunkte ergeben. […]“[74]

Letzter Akt

Die Mühlen der Gesetzgebung mahlen langsam aber unerbittlich. Geduld ist weiter angesagt. „Das Landeskabinett hat am 3. März 2020 den Entwurf für eine "Verordnung zur Änderung der Selbstüberwachungsverordnung Abwasser" verabschiedet. Im Kern geht es dabei um die Abschaffung der turnusmäßigen Dichtheitsprüfung für Hausanschlüsse für häusliches Abwasser.“ verkündet endlich eine Pressemitteilung aus dem Umweltministerium. Was kommt denn jetzt noch? Weshalb wird die Änderung nicht einfach verkündet und in Kraft gesetzt. Immer noch gilt die alte Verordnung von 2013.

Eine unendliche Geschichte

Die Landtagswahl am 14. Mai 2017 führt zum Machtverlust von Rot-Grün. Minister Remmel ist damit Geschichte. Die CDU liegt deutlich vorn, die FDP schneidet sensationell gut ab, die SPD bricht dramatisch ein, die GRÜNEN halbieren beinahe ihr vorheriges Ergebnis, DIE LINKE ist knapp draußen und die Piraten bleiben chancenlos. CDU und FDP bilden eine Koalition unter einem Ministerpräsidenten Armin Laschet. Ob der sich jetzt noch an sein Versprechen vom Mai 2014 erinnert? Immerhin sind ziemlich genau drei Jahre seitdem vergangen.