Entspannung Nein Danke!

Der Jahresauftakt sollte eigentlich wieder ein erholsamer sein, so wie früher einmal. Es herrschen noch milde Temperaturen, Regen und Schneeregen – echtes Schmuddelwetter, bei dem niemand gerne vor die Türe geht. Das Silvesterfeuerwerk in der Nachbarschaft habe ich mir mit meiner Frau und meinem Sohn nur vom Fenster aus angesehen, die Neujahrsgrüße sind schon per Telefon an die Freunde gegangen, weitere per E-Mail an unsere Abwasserrunde. Einige Tage Urlaub habe ich noch, dann muss ich wieder auf die Autobahn.

Viele können den schnellen Erfolg noch nicht fassen. Aber noch ist nichts in trockenen Tüchern und Unruhe macht sich breit – auch bei mir. Ich hege da keine Illusionen. Es ist hier so, wie auch im Geschäftsleben: Ein Vertrag ist erst dann geschlossen, wenn die notwendigen Unterschriften darunter geleistet wurden. Bis dahin sind alle Schwüre, Zusagen, Absichtserklärungen nicht viel wert und können schnell zu Makulatur werden.

Fast am Ziel – Kurswechsel der CDU

Die CDU ist wohl inzwischen auf die „Mengendurchflussprüfung“ gestoßen, die Klaus einmal skizziert und danach vehement als neue Methode zur praxisgerechten Bewertung von Kanaldichtheit beworben hatte. Dazu besteht offenbar noch Informationsbedarf. Das Hilfegesuch der CDU an Roland Krüger von der Bürgerinitiative zur Dichtheitsprüfung Castrop-Rauxel macht die Runde in unserem Kreis::

Landes-CDU braucht unsere Unterstützung i.S. druckloser Durchflussprüfung

Wut, Ärger, Nerven

Immer wieder denke ich darüber nach, welchen weiteren Beitrag ich bei begrenztem Zeitaufwand sinnvoll leisten kann. Eine Umfrage auf einem kostenfreien Portal „DeineUmfrage.de“ entwickle ich ab dem 24. Juni mit vergleichsweise geringem Aufwand – eigentlich wieder einmal ein Experiment, das ich eher aus Neugierde anstelle, weil ich so etwas noch nie gemacht habe. Der Betreiber verspricht wenig Werbung und ich mache den Link über meinen Internetauftritt bekannt. „Die Idee allein ist schon klasse!“, schreibt Susanne und Barbara folgt im gleichen Sinne „Ein dickes Lob. Das mit der Umfrage ist Klasse.“ Leider lassen sich aus den Ergebnissen keine komplexen Analysen mit Korrelationen zwischen verschiedenen Merkmalen ermitteln, da das Portal die Rohdaten nicht preisgibt.

Demo in Münster

Auf Anregung von Bernd und anderen diskutieren wir im Netz über die Möglichkeit einer Demo vor dem Düsseldorfer Landtag. Karl-Friedrich Deerberg aus Petershagen sähe am liebsten den DND in der Führungsrolle. Jos äußert Bedenken wegen des Ortes. Schließlich setzt sich die Meinung durch, lieber in einer kleineren Stadt mit einem Probelauf zu beginnen, um Erfahrung zu sammeln, insbesondere mit der Anzahl zu erwartender Teilnehmer. Die meisten Mitstreiter sind kaum Demo-erfahren, sind oft schon älter und es ist durchaus nicht klar, wie viele sich dazu wirklich aufmachen. Schließlich übernimmt Bernd mit seiner Bürgerinitiative „Alles dicht in Nordwalde“ die weitere Organisation. Ich selbst wüsste nicht einmal, wie ich so etwas anfangen sollte.

Dichtheitsprüfung Nein Danke!

Parallel dazu schreitet die Gründung des Vereins DND voran. Da ich etwas Zeit habe, verlasse ich noch einmal meine sonst vorherrschende Zuschauerrolle in der Angelegenheit, lade über meinen Verteiler ein und biete wieder Unterstützung an:

Fwd: Gründungssitzung Dachverband Dichtheitsprüfung 05.05.2011, 15:31
Liebe Mitstreiter,

am 10. Mai findet die Gründungsveranstaltung für den Dachverband NRW (DND) in Minden-Haddenhausen statt. Das hatten 14 Bürgerinitiativen in OWL vor einigen Wochen beschlossen. Wer die Einladung noch nicht gesehen hat, kann sich unter der untenstehenden Adresse mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! noch anmelden. Leider kann ich selbst der Einladung dorthin nicht folgen, da ich beruflich anderweitig unterwegs bin. Ich wünsche den Bürgerinitiativen viel Erfolg bei diesem wichtigen Schritt, den ich ausdrücklich begrüße. Im Land darf nicht wieder der Eindruck entstehen, es mit vielen einzelnen Protesten und unterschiedlichen Problemen zu tun zu haben, die man lokal einzeln nacheinander mit voller Übermacht bekämpfen kann.